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Schlussfolgerungen des Ayvens Autokostenindex 2025
Die Analyse des ersten Autokostenindex von Ayvens zeigt, dass Elektrofahrzeuge (BEVs) im Vergleich zu den Gesamtbetriebskosten (TCO) von Benzin- und Dieselfahrzeugen in einer wachsenden Zahl von Szenarien (Ländern/Segmenten) bereits die günstigste Leasingoption sind.
Der Ayvens Autokostenindex 2025 ist eine umfassende Analyse der Miet- und Fahrkosten eines Kompakt- bis Mittelklassewagens (Segmente B1-D2) in 28 europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Vereinigtes Königreich).
Die Daten basieren auf einem vierjährigen Operating-Leasingvertrag für Unternehmen und gehen von einer jährlichen Fahrleistung von 30.000 km aus. Der Schwerpunkt der Analyse liegt auf den durchschnittlichen Kosten pro Monat in jedem Land. Es ist wichtig, einen echten Vergleich auf gleicher Augenhöhe anzustellen, doch aufgrund der großen Zahl möglicher Fahrzeugkombinationen und der grundlegenden Unterschiede zwischen Elektrofahrzeugen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) ist dies schwierig. Um die Kostenwettbewerbsfähigkeit von Elektrofahrzeugen gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor fair beurteilen zu können, wurde in der Studie versucht, für alle Fahrzeugtypen eine annähernd gleiche Bilanz der gleichen Gesamtbetriebskosten (TCO) zu ermitteln, darunter Kraftstoff/Energie, Wertverlust, Steuern, Versicherung, Reifen und Wartung. Ein BEV wird als „kostenmäßig wettbewerbsfähig“ definiert, wenn seine Gesamtbetriebskosten innerhalb von 5 % der Kosten vergleichbarer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (ICE) und Plug-in-Hybridelektrofahrzeuge (PHEV) liegen.
Wettbewerbsfähige Kosten
Die Studie zeigt, dass bis 2025 die Gesamtbetriebskosten für Elektrofahrzeuge im beliebten Kompaktwagensegment (C1) in 18 von 28 Ländern niedriger sein werden. Das Segment der mittelgroßen Standardfahrzeuge (D1 und D1 SUV) ist für Elektrofahrzeuge am wenigsten erschwinglich; nur in 11 Ländern sind BEVs günstiger. Anders verhält es sich im Segment der Premium-Mittelklassefahrzeuge (D2 und D2 SUV), wo BEVs in allen Ländern eine Kostenmarge von 5 % gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor aufweisen (27 von 27 Ländern).
Die wichtigsten Ergebnisse des Automobilkostenindex 2025
Die durchschnittlichen monatlichen Kosten für die Anmietung eines Autos variieren in Europa erheblich und reichen von 815 Euro pro Monat in Griechenland bis zu 1.252 Euro pro Monat in der Schweiz.
Griechenland, Schweden und Finnland sind die günstigsten Länder, um ein batteriebetriebenes Elektroauto zu mieten. In allen drei Ländern liegen die Kosten unter 820 Euro pro Monat.
Die durchschnittlichen Kosten für die Anmietung eines Autos (BEV, PHEV, Benzin und Diesel) betragen in Europa 1.090 € pro Monat.
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Was können Flottenmanager lernen?
- Dabei kommt es nicht nur auf den Preis an, sondern auch auf die Gesamtbetriebskosten (TCO): Beim Vergleich von BEVs mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist es wichtig, alle Kostenelemente in die Berechnung einzubeziehen. Generell gilt beispielsweise, dass aufgrund der geringeren Betriebskosten von BEVs (Wartung, Strom) eine längere Leasingdauer die Kostenvorteile von BEV-Fahrzeugen gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verstärkt.
- Versuchen Sie beim Vergleich der Gesamtbetriebskosten immer, die Spezifikationen ähnlicher Fahrzeuge abzugleichen: Zwar ist ein perfekter Vergleich zwischen BEVs und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nicht immer möglich, doch lassen sich hinsichtlich Aspekten wie Größe, Leistung und Ausstattungsvariante häufig recht ähnliche Fahrzeuge finden. Ein BEV der Einstiegsklasse verfügt in der Regel über eine höhere Ausstattung als ein Fahrzeug der Einstiegsklasse mit Verbrennungsmotor, was bedeuten kann, dass Sie bei einem BEV mehr für Ihr Geld bekommen.
- Brennstoff- und Energiekosten nicht vergessen: Brennstoff- und Stromkosten sind oft vom Geltungsbereich ausgeschlossen. Um einen korrekten Vergleich zu erhalten, müssen diese Kosten daher in Ihre Berechnungen einbezogen werden, auch wenn Kraftstoff und Strom in den aktuellen Mietpreisbudgets nicht enthalten sind.
- Berücksichtigen Sie auch andere Kompromisse: Neben den Gesamtbetriebskosten sollten bei der Umstellung auf BEVs auch andere Faktoren berücksichtigt werden. Es ist wichtig, die Auswirkungen einer Besteuerung der Fahrer (Sachbezug) zu untersuchen. Gleichzeitig werden bisherige Hindernisse für den Übergang zu BEVs, wie etwa Reichweite und Ladeinfrastruktur, weiterhin rasch verbessert. Und dennoch kann eine Kommunikation/Schulung des Fahrers hinsichtlich des Fahrstils im Zusammenhang mit BEVs notwendig sein.
Die Ergebnisse des Ayvens 2025 Car Cost Index unterstreichen die zunehmende Verfügbarkeit von Elektrofahrzeugen als Leasingoption in vielen europäischen Ländern und überholen in einigen Segmenten Benzin- und Dieselfahrzeuge. Flottenmanager müssen bei der Fahrzeugauswahl alle Kostenelemente berücksichtigen, die Fahrzeugspezifikationen vergleichen und andere Kompromisse wie Fahrerbesteuerung und Ladeinfrastruktur abwägen.